Schlagwort: Islamic Jihad

Kinderschlächter

Die Hamas hat angekündigt, am kommenden Wochenende sechs jüdische Geiseln dem Internationalen roten Kreuz übergeben zu wollen, drei mehr als ursprünglich für diesen Zeitpunkt vereinbart. Ist vorgesehen, daß in der ersten Phase des Deals insgesamt 33 Geiseln freikommen, soll es sich bei den sechs Männern, wie auch die Regierung in Jerusalem bestätigt hat, um die letzten noch lebenden Verschleppten dieser Gruppe handeln.

Kamen seit dem 19. Januar insgesamt 19 israelische (und sechs thailändische) Verschleppte aus der Gewalt der Islamisten frei, ist damit zur Gewißheit geworden, daß acht der 33 israelischen Geiseln nicht mehr leben, darunter Kfir und Ariel Bibas sowie ihre Mutter Shiri. Die beiden Jungen waren 9 Monaten bzw. 4 Jahre alt, als sie von den Terroristen nach Gaza verschleppt wurden. Die islamistischen Bestien sind ihre Mörder.

Inszenierten die Hamas und der mit ihnen verbündete Islamic Jihad die bisherigen Übergaben von Geiseln als »Volksfeste«, die sich der fanatisierte »palästinensische« Mob nicht entgehen ließ, dürfte die Übergabe der Überreste der Kinder und ihrer Mutter unter dem Ausschluß der Öffentlichkeit stattfinden. Geplant ist, daß sie »schon« am Donnerstag zusammen mit einem weiteren Opfer der islamistischen Mordlust »heimkehren« sollen.

Hat die Hamas noch immer Anhänger, die deren »Kämpfer« für Mitglieder einer »Befreiungsbewegung« halten, darunter auch ein Staatsoberhaupt, dem der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier erst jüngst ernsthaft bescheinigte, ein Garant »für Frieden und Stabilität« zu sein, wird spätestens nach diesem Donnerstag niemand mehr leugnen können, was diese »Freiheitskämpfer« tatsächlich sind: blutrünstige Monster.

Kannte ihr Blutdurst am 7. Oktober 2023 keine Grenzen, als sie brutal vergewaltigend und massakrierend in Israel einfielen, führt das Schicksal von Shiri Bibas und ihrer beiden Söhne noch einmal in aller Deutlichkeit vor Augen, daß es mit den islamistischen Terroristen und auch all jenen, die ihnen begeistert zujubeln – und das wird der »palästinensische« Mob spätestens am nächsten Sonnabend wieder tun – niemals Frieden geben kann.

Pakt mit dem Teufel

Am Donnerstag haben die Hamas und der Islamic Jihad weitere ihrer noch immer zahlreichen jüdische sowie fünf thailändische Geiseln Vertretern des Internationalen Roten Kreuzes übergeben. Erneut nutzten die mit dem Regime in Teheran verbündeten islamistischen Terroristen die Geiselübergaben, um sich als Inhaber der Macht in Szene zu setzen. In Khan Younis hatten sie dabei zeitweise Mühe, Herren ihrer eigenen Inszenierung zu bleiben.

»Palästinensische Selbstverwaltung«: Winken unter Gewaltandrohung

Nur mit Mühe konnten die schwerbewaffneten und vermummten Terroristen den freilich von ihnen selbst zusammengetrommelten »Palästinenser«-Mob davon abhalten, Arbel Yehoud und Gadi Moses vor der Übergabe an das Internationale Rote Kreuz zu lynchen. Im »Flüchtlingslager« Jabalia war zuvor die von der Hamas dem Mob in einem makabren Schauspiel präsentierte Agam Berger freigekommen. Inzwischen sind die Geiseln in Sicherheit.

Wollten die Terroristen mit der Übergabezeremonie in Khan Younis an ihren dort von israelischen Einsatzkräften getöteten Anführer Yahya Sinwar erinnern, der den islamistischen Überfall auf Israel vom 7. Oktober 2023, die »Al-Aksa-Flut«, geplant und organisiert hatte, führten sie – möglicherweise ungewollt – im »Flüchtlingslager« Jabalia die Vereinten Nationen und insbesondere deren »Hilfswerk für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten« vor.

Denn die berüchtigte UNRWA betreibt dieses »Flüchtlingslagers« und hat offenbar nichts dagegen, daß islamistische Terroristen es für ihre Machtdemonstrationen nutzen. Bisher jedenfalls protestierten weder UNRWA-Chef Philippe Lazzarini noch andere UN-Vertreter gegen diese Nutzung ihres angeblich größten »Flüchtlingslagers« in Gaza. Vielleicht verstehen sie das Auftraten der Hamas aber auch als Ausdruck »palästinensischer Selbstverwaltung«.

Nach 482 Tagen in der Gewalt islamistischer Barbaren können Agam Berger, Arbel Yehoud und Gadi Moses sowie fünf weitere thailändische Geiseln nun beginnen, ihre Freiheit zurückzuerobern, und versuchen, das zu überwinden, was sie in der Gefangenschaft des »palästinensischen Widerstands« erlebt haben. Über 80 Juden halten die Islamisten weiter in ihrer Gewalt, unter ihnen der 2 Jahre junge Kfir Bibas. Ob er noch lebt, wissen nur seine Entführer.

Volksfest

Erneut hat die Hamas gezeigt, daß sie nicht gewillt ist, sich an den Deal zu halten. Zwar hat sie am Vormittag vier ihrer am 7. Oktober 2023 nach Gaza verschleppten jüdischen Geiseln freigelassen, die inzwischen in Israel angekommen sind. Allerdings war abgemacht worden, daß erst zivile Geiseln freikommen sollten und dann auch die verschleppten Soldatinnen, deren Namen die Islamisten zudem bereits am Freitag vorzeitig veröffentlicht hatten.

»Humanitäre Katastrophe«: »Palästinensische« Friedensaktivisten

Nach 476 Tagen in der Gewalt der Hamas und ihrer Komplizen sind Liri Albag, Karina Ariev, Daniella Gilboa und Naama Levy am Sonnabend nach einer makabren öffentlichen Inszenierung in Gaza Vertretern des Internationalen Roten Kreuzes übergeben worden und nach Israel zurückgekehrt. Äußerlich in guter Verfassung, werden die vier jungen Frauen nun in einem Spezialkrankenhaus weiter untersucht und kommen mit ihren Angehörigen zusammen.

»Humanitäre Katastrophe«: Verhungernder Friedensaktivist

Leidet nach Angaben der Vereinten Nationen fast die gesamte Bevölkerung Gazas unter extremem Hunger, hatte der zahlreiche Rest sich am Morgen auf dem »Palestine Square« in Gaza zusammengerottet, um dort Terroristen der Hamas und des Islamic Jihad zu feiern und die Geiseln zu begaffen. Al Jazeera berichtete begeistert von »Zivilisten, Frauen und Kindern«, die die »Kämpfer« des »Widerstands« umarmten und ihnen zujubelten.

»Humanitäre Katastrophe«: Unschuldige Zivilbevölkerung I

Hervorhebenswert fand der Sender des Regimes in Doha auch die vielen offenbar fabrikneuen Fahrzeuge, die die Islamisten vorführten, deren Bewaffnung und gewiß nicht zuletzt die vielen »neuen Uniformen«, die diese Zurschaustellung des Machtanspruchs der Hamas und des Islamic Jihad auf durchaus überzeugende Weise abrundeten: Das »palästinensische Volk«, das sich auch hier wieder zeigte, ist der »Widerstand«, die Islamisten sind es.

»Humanitäre Katastrophe«: Unschuldige Zivilbevölkerung II

Jerusalem reagierte derweil auf die Verletzungen der Bedingungen des Deals durch die Hamas und gab den Norden Gazas nicht zur Rückkehr von dort stammender »Palästinenser« frei. »In Übereinstimmung mit den Vereinbarungen wird Israel der Bevölkerung die Rückkehr nicht gestatten, bis die zivile Geisel Arbel Yehoud, deren Freilassung heute erwartet wurde, in Sicherheit ist«, hieß es aus dem Büro des israelischen Premiers Benjamin Netanjahu.

Weißkittel ohne Grenzen

Gegenüber dem Kölner Deutschlandfunk hat am Morgen Christian Katzer, der als Geschäftsführer des deutschen Flügels der Médecins Sans Frontières (MSF) vorgestellt wurde, schwere Anschuldigungen gegen Israel erhoben. Von Moderator Thielko Grieß mit Suggestivfragen freilich auch dazu gedrängt, behauptete er, die israelischen Streitkräfte zerstörten in Gaza »systematisch« zivile Infrastruktur, betrieben dort »ethnische Säuberungen«.

»Temperaturen knapp über 0 Grad und anhaltende[r] Regen«: Zionistische Wetterfrösche bei der BBC?

»Was wir ganz klar sehen«, erklärte der »Arzt ohne Grenzen« in dem Gespräch, »ist eine systematische Zerstörung von ziviler Infrastruktur, natürlich von Krankenhäusern, von Straßen, von Schulen«. »Ganz klar« käme es auch zu »Vertreibungen«, besonders im Norden Gaza. »Die anhaltenden Verwüstungen, Massentötungen, schwere körperliche und psychische Verletzungen, die lassen eigentlich nur den Schluß zu, daß es da ethnische Säuberungen sind«.

Wer es in diesen Tagen freilich wie Christian Katzer wagt, über die Witterungsbedingungen in Gaza zu behaupten, »jetzt mit Temperaturen knapp über 0 Grad und anhaltendem Regen, da ist einfach alles naß und schmutzig«, stellt damit nicht unbedingt Kompetenz unter Beweis. Die BBC etwa sagt für die kommenden Tage in Gaza Sonnenschein bei meist wolkenlosem Himmel und Tagestemperaturen von über 16 bzw. Nachttemperaturen über 10°C voraus.

Das scheint mit »Temperaturen knapp über 0 Grad« und »anhaltendem Regen« eher weniger zu tun zu haben. Und ähnlich ist es bei Christian Katzers Behauptungen über »systematische Zerstörungen« und »Massentötungen«. In der Tat werden Schulen angegriffen und auch Krankenhäuser. Dabei kommt es auch zu Zerstörungen. Das allerdings liegt daran, daß diese tatsächlich von islamistischen Verbrechern zu terroristischer Infrastruktur umfunktioniert wurde.

Die Médecins Sans Frontières sollten wissen, wie die Hamas und ihre Verbündeten durchaus systematisch Zivilisten, »Hilfsorganisationen« oder »zivile« Infrastruktur unterwandern bzw. für ihre Zwecke mißbrauchen: Als die MSF im Juni um ihren »Kollegen« Fadi Al-Wadiya, den israelische Einsatzkräfte »ermordet« hatten, trauerten, beklagte auch der Islamic Jihad den Verlust. Fadi Al-Wadiya war einer der Fachmänner der Terrororganisation für Raketenbau.

Doch sechs Monate später ist das alles längst wieder vergessen, zumindest Christian Katzer hat aus diesem Fall offenbar nicht gelernt, daß »Krankenhäuser« oder »Schulen« in Gaza mehr sein können als lediglich zivile Infrastruktur. Er, der »ganz klar« sieht, schafft es schließlich noch, sich ernsthaft darüber zu beklagen, daß die israelischen Streitkräfte Einsätze ankündigen. Ist es vermessen, einem solchen Menschenfreund gewisse Wahrnehmungsstörungen zu bescheinigen?

Offenes Geheimnis

Während die UNRWA, das berüchtigte »Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten«, am Wochenende ihr hoffentlich letztes Gründungsjubiläum beging, bestätigte die New York Times in einem ausführlichen Artikel israelische Vorwürfe, nach denen viele »Schulen« der Organisation in Gaza von Mitgliedern der Hamas oder des Islamic Jihad geleitet, ihre »zivilen« Einrichtungen gezielt von den Terroristen als Unterschlupf genutzt wurden.

Die Tageszeitung hat dazu Dokumente, die ihr von Jerusalem zur Verfügung gestellt worden waren, mit Material aus weiteren Quellen abgeglichen und kommt nicht »nur« zu dem Schluß, daß die israelischen Angaben den Tatsachen entsprechen, sondern bescheinigt dem UN-»Hilfswerk« ebenso wie den Vereinten Nationen einen ausgesprochenen Unwillen, Vorwürfen nachzugehen, die UNRWA in Gaza sei von islamistischen Terroristen unterwandert worden.

So sei es, wie die New York Times Gewährsleute aus Gaza zitiert, dort »ein offenes Geheimnis, daß die Hamas Mitglieder in UNRWA-Schulen« placiert habe. Zugleich zeigt die Zeitung, wie Funktionäre der Vereinten Nationen entsprechende Hinweise zurückwiesen und -weisen oder sich ausgesprochen kreativ dabei zeigen, Ausreden für ihr bemühtes Wegschauen zu erfinden: Man verfüge nicht über einen eigenen Nachrichtendienst oder eine eigene Polizei.

Abgerundet wird das vernichtende Porträt des »Hilfswerks« durch Aussagen des früheren Beraters des »Hilfswerks« James G. Lindsay, nach denen die UNRWA in der Praxis »nicht in der Lage oder nicht willens ist, militante Hamas-Kämpfer, ihre Unterstützer und Angehörige anderer Terrororganisationen in ihren Reihen zu suchen und zu entfernen«. Selbst bei der Frage nach eventuellen Vorstrafen verläßt sich die Organisation danach auf Angaben der Betroffenen.

Einmal mehr zeigt sich, daß es keiner »ausgeweiteten, konzertierten Kampagne Israels« bedarf, die UNRWA-Chef Philippe Lazzarini gern herbeideliriert, um seine Organisation zu diskreditieren, oder, wie ein deutscher Lobbyist des »Hilfswerks« es formulierte, »einer besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppe – nämlich Flüchtlingskindern – zu schaden und Zukunftschancen zu nehmen«. Das haben das »Hilfswerk« und sein Personal selbst übernommen.

Unter Kollegen

Als Pierre Krähenbühl im April 2014 als seinerzeit neuer UNRWA-Chef zum Dienstantritt Gaza besuchte, zitierte er bekräftigend seinen Vorgänger Filippo Grandi, der Gaza mit dem von der Wehrmacht ausgehungerten Leningrad gleichgesetzt hatte. Die Verleumdung Israels schadete dem Italiener so wenig wie seinem Nachfolger. Der eine machte Karriere bei den Vereinten Nationen, der andere ist Generaldirektor des Internationalen Roten Kreuzes.

Ihre niederträchtige Gleichsetzung des jüdischen Staates mit dem nationalsozialistischen Deutschland allerdings sagt viel aus über ihren Charakter und die Organisationen aus, in denen Gestalten wie sie aufsteigen und die sie dabei prägen können. Und so verwundert kaum, was die Initiative UN Watch zum Anfang der Woche berichtete: Während seiner Amtszeit an der Spitze der UNRWA traf sich Pierre Krähenbühl mit Vertretern mehrerer Terrororganisationen.

An der Zusammenkunft im Februar 2017 in Beirut nahmen danach Repräsentanten der Hamas, des Islamic Jihad, der PFLP, der Fatah und anderer Terrororganisationen teil. Bisher vom »Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten« oder dem heutigen IKRK-Funktionär nicht dementiert, versicherte Pierre Krähenbühl den Terror-Kadern während ihrer Unterredungen, »wir gehören zusammen, niemand kann uns spalten«.

Gleichzeitig wußte der Schweizer ziemlich genau, mit wem er sich da in der libanesischen Hauptstadt traf, sonst hätte seine Gesprächspartner nicht um Verschwiegenheit gebeten. Pierre Krähenbühl wurde nicht verschleppt und von bewaffneten Entführern zu seiner Sympathieerklärung für antisemitische Terrororganisationen gezwungen. Er handelte aus freien Stücken, als er die UNRWA so zum Teil des Terrors gegen Juden und Israel erklärte.

Spätestens ab Ende Januar 2025 soll das heute von Phillipe Lazzarini geleitete »Hilfswerk« nicht mehr auf israelischem Boden tätig sein dürfen, ist Vertretern des jüdischen Staates die Zusammenarbeit mit der UNRWA verboten. Daß die Entscheidung der Knesset, dieses »Hilfswerk« zur terroristischen Organisation zu erklären und zu ächten, richtig, daß sie spätestens seit dem Februar 2017 überfällig war, belegen Pierre Krähenbühls Worte eindrücklich.

Allerbeste Freunde

Als vor wenigen Wochen Masoud Pezeshkian in das Amt des »Präsidenten« der Islamischen Republik Iran eingeführt wurde, waren einige illustre Gäste nach Teheran gereist. Aus Katar etwa hatte sich der Hamas-Anführer Ismael Haniyeh aufgemacht ins Zentrum der »Achse des Widerstands«, der »palästinensische« Islamic Jihad hatte Ziyad al-Nakhalah, die Hisbollah ihren Vize-»Generalsekretär« Naim Qassem.

Während iranische »Parlamentarier« frenetisch »Tod Israel!« krakeelten und »Tod Amerika!«, war auch die Europäische Union hochrangig vertreten: Josep Borrell Fontelles, ihr Hoher Außenbeauftragter, hatte seinen Stellvertreter Enrique Mora nach Teheran entsandt, dem es selbst hinterher nicht peinlich war, als einziger hochrangiger westlicher Diplomat auf einem Gruppenfoto zu landen mit all den Terror-Kadern.

Ismael Haniyeh überlebte seinen Ausflug in die Islamische Republik Iran nicht, an die seine Hamas Gaza verkauft hat, weshalb der Auftritt Enrique Moras später etwas unterging. Während Repräsentanten des Auswärtigen Diensts der EU in der israelischen Hauptstadt Jerusalem nur noch ungern gesehen werden, fühlen sie sich wohl in der Gesellschaft von Gestalten, die anständige Menschen nur zum nächsterreichbaren Teufel wünschen.

Erwehrt die jüdische Demokratie sich gerade massiver terroristischer Angriffe, für die im Hintergrund ohne Frage Teheran verantwortlich ist, bleibt das offizielle Europa sich treu: Statt dem iranischen »Außenmnister« Abbas Araghchi aus dem Weg zu gehen, dem Repräsentanten eines staatsterroristischen Regimes, das sich gerade wieder zu seiner Absicht bekannt hat, Israel zu vernichten, trifft er ihn – »informell«, also vertraulich.

Angeblich will Josep Borrell Fontelles dabei Teheran aufgerufen haben, »seinen Einfluß zu nutzen, um eine weitere Eskalation zu vermeiden«. Ein Regime wohlgemerkt, dessen »geistliches Oberhaupt« erst am Wochenende die »innere Stärke« aller Muslime beschworen hat, die »das zionistische Regime, dieses bösartige Krebsgeschwür, aus dem Herzen der islamischen Nation, nämlich aus Palästina, entfernen und beseitigen« werde.

Kleiner Unterschied

Während der israelische Einsatz gegen eine von islamistischen Terroristen in einer »Schule« eingerichteten Kommandozentrale in Gaza von vielen europäischen »Verbündeten« Israels zum Anlaß genommen wurde, Jerusalem auffallend einseitig anzuprangern, fiel der Kommentar des Auswärtigen Amts in Berlin immerhin dadurch auf, daß er wenigstens in einem kleinen Sätzchen die Hamas und deren menschenverachtende Taktik erwähnte.

»Die Hamas«, schrieb das Auswärtige Amt, dürfe »Palästinenser«, die in Schulen und anderen Unterkünften Sicherheit suchten, »nicht als Schutzschilde missbrauchen«. Das ist eine wichtige Feststellung und richtige Forderung, die das gesamte Stellungnahme zwar kaum weniger unappetitlich macht als die Äußerungen etwa Josep Borrell Fontelles‘, des Hohen Außenbeauftragten der Europäischen Union, sie zugleich aber doch deutlich deklassiert.

»Schulen«, »Krankenhäuser«, und andere »zivile« Infrastruktur werden von der Hamas und dem Islamic Jihad, der mit ihr verbündet ist, regelmäßig und nicht erst seit dem 7. Oktober 2023 zur Vorbereitung und Durchführung ihrer terroristischen Angriffe genutzt – und damit ihres völkerrechtlichen Status’ beraubt. Ein in einer »Schule« angelegtes Munitionsversteck macht diese nicht »nur« zum legitimen Ziel, sondern verwandelt sie in eine Bombe.

Erst der Mißbrauch deshalb eben bloß angeblich »ziviler« Einrichtungen durch die islamistischen Terroristen macht sie überhaupt zum Ziel. Das freilich scheint auch in Annalena Baerbocks Auswärtigem Amt ein regelmäßig verdrängter Gedanke zu sein, denn sonst vorverurteilte und forderte es nicht zuerst, »die wiederholten Angriffe der israelischen Armee auf Schulen müssen aufhören«. Die IDF kämpfen dafür, daß »Schulen« wieder Schulen werden.

Komplizen

Die israelische Streitkräfte haben am Sonnabend bei einer Operation in Gaza eine weitere Kommandozentrale islamistischer Terroristen ausschalten können. Die von der Hamas und dem mit ihr verbündeten Islamic Jihad aktiv genutzte Zentrale befand sich in einer Moschee, die zu einem Schulkomplex gehört. Bei dem gezielten Angriff sind nach Armeeangaben etwa 20 Terroristen, darunter auch hochrangige Kommandeure, getötet worden.

Und wie immer, wenn zuvor von Islamisten übernommene und von ihnen für terroristische Zwecke mißbrauchte »zivile« Infrastruktur endlich zerstört wurde, setzte das »Gesundheitsministerium« der Hamas auch diesmal das Gerücht in die Welt, bei der Operation der israelischen Streitkräfte sei eine hohe Zahl von Zivilisten »ermordet« worden, das von den notorisch israelfeindlichen Vereinten Nationen zur »Nachricht« geadelt und verbreitet wurde.

Und prompt wurde der israelische Einsatz gegen Terroristen international »kritisiert« und zum »Verbrechen« erklärt. Der britische Außenminister David Lammy äußerte, er sei »entsetzt« über den »tragischen Verlust menschlichen Lebens«, das Pariser Außenministerium »verurteilte« die Operation »aufs schärfste«, Josep Borrell Fontelles, der für seine Affinität zum Antisemitismus berüchtigte Hohe Außenbeauftragte der EU, delirierte von einem »weiteren Massaker«.

Und während seriösere Nachrichtenagenturen und Redaktionen immerhin noch betonen, sie könnten die von ihnen mitgeteilte Angaben »nicht unabhängig überprüfen«, denkt offenbar kein Außenministerium und kein Diplomat auch nur daran, seine Verurteilungen Israels irgendwie vom Wahrheitsgehalt ihrer Informationen abhängig zu machen, von Prüfungen. Ihre Angriffe auf Israel haben Bestand, selbst wenn die Terrorzentrale tatsächlich eine war.

Wo Agenturen und Medien, jedenfalls die besseren unter ihnen, immerhin noch den Zweifel zumindest vorsichtig empfehlen an dem, was sie verbreiten, legen diese Diplomaten und (über-)staatlichen Stellen sich fest. So traurig es ist, daß überhaupt »Ministerien« der Terrororganisation Hamas als Quellen wahrgenommen werden, ihre allerbesten Verbündeten sind tatsächlich die David Lammys, die Stéphane Séjournés, die Josep Borrell Fontelles’.

Menschenfeinde

Die israelischen Streitkräfte haben »Palästinenser« in Gaza City aufgefordert, die Stadt, die »ein gefährliches Kampfgebiet« bleibe, zu verlassen. Die Bewohner sollen über Sicherheitskorridore im Süden Schutz suchen. Während die israelische Armee so versucht, Zivilisten davor zu bewahren, in Auseinandersetzungen mit »Kämpfern« der Hamas verletzt oder gar getötet zu werden, sabotieren die Vereinten Nationen die Schutzmaßnahmen.

Wie das sogenannte Koordinationsbüro der Vereinten Nationen für humanitäre Hilfe (OCHA) mit dem ihm eigenen Zynismus mitzuteilen wußte, würde durch Aufrufe, Kampfgebiete zu verlassen, »das Leid palästinensischer Familien nur noch verschlimmert«. Mit diesem kaum verschleierten Aufruf, Warnungen der israelischen Streitkräfte einfach zu ignorieren, betreiben die Vereinten Nationen offen das Geschäft islamistischer Terroristen.

Statt Menschen dabei zu unterstützen, sich in Sicherheit zu bringen, empfehlen sie, im Kampfgebiet auszuharren, wo die Terroristen der Hamas und des Islamic Jihad sich unter und hinter ihnen verstecken, Zivilisten als »menschliche Schutzschilde« und zivile Infrastruktur für ihre Angriffe mißbrauchen. Geben sie vor, für Menschen da zu sein, scheinen die Vereinten Nationen tatsächlich daran interessiert, Menschen in Gefahr zu bringen.

Freilich, verletzte oder getötete »Palästinensern« sind die Grundlage, auf der die antisemitische Hetze zahlloser UN-Gremien, -Agenturen und -»Experten« aufbaut. Und tatsächlich verletzte oder tote sind dabei noch immer mehr »wert« als herbeidelirierte Opfer. Die Vereinten Nationen entlarven sich und ihre Menschenverachtung mit ihren Bemühungen, den israelischen Kampf zur Zerschlagung der Hamas zu erschweren, einmal mehr.